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Mensch und Maschine: Wer übernimmt welche Aufgabe im Consulting?

Editor

Lars Immerthal

Category

Deal Maker Journey & Analytics

Date

September 10, 2025

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Wer übernimmt die Verantwortung in der Beratung: Wie nutzen wir die KI für schnelle Ergebnisse, ohne den strategischen Kontext aus den Augen zu verlieren?

Wie arbeiten Beratung und KI zusammen – und wo müssen wir sie unterscheiden? Das ist eine zentrale, teils existenzielle Frage für das Geschäftsmodell beratungsintensiver Services.

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Dabei hilft mir eine Regel, die ich „KO–KI–KO (Kontext – KI– Kontext)“ nenne:

Kontext

‍Zuerst die entscheidende Frage klären, den Scope abgrenzen, Hypothesen formulieren und Evidenzstandards festlegen – aus der Lebenswelt des Unternehmens und seiner Stakeholder gedacht.

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KI

‍Sobald die Aufgabe sauber umrissen ist, liefern Agenten und Workflows Varianten, Analysen und Szenarien mit Tempo und Tiefe.

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Kontext

‍Am Ende ist die Lebenswelt des Unternehmens wieder entscheidend: Strategie, Kultur, Machtlinien, Risiken, Umsetzbarkeit. Arbeit im und mit Kontext ist Hermeneutik – sie gehört dem Menschen.

 

Darum diese Rollenverteilung:

KI skaliert klar spezifizierte, daten- und textbasierte Arbeitsschritte – von Berechnung über Textproduktion bis zur Szenariosimulation. Beratung stiftet Bedeutung im Kontext, navigiert Ambiguität und übernimmt die Entscheidung.

 

Wie sieht das konkret aus?

Ein Auszug aus meiner B2B-Deal-Maker-Analyse:

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Verstehen (Mensch)

‍Gespräche mit Auftraggebern und Kunden –warum unterschrieben wurde, was fast abgehalten hätte, was heute kritisiert wird.

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Verdichten (KI)

‍Interviews transkribieren, zusammenfassen, Motive clustern, Reibungen sichtbar machen.

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Journey & Szenarien (KI)

Phasen der Decision-Maker-Journey mappen; „Was-wäre-wenn“ zu Preis, Risiko, Implementierung, Compliance simulieren.

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Entscheiden (Mensch)

‍Ergebnisse gegen Strategie und Kulturprüfen; wofür verbindlich zugesagt wird – und was bewusst liegenbleibt.

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Verankern (Mensch+KI)

‍Zuständigkeiten, Qualitätskriterien und KPIs festlegen; Agent-Workflows iterativ verbessern.

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Warum das für die Beratung relevant ist:

KO–KI–KO reduziert die Zeit bis zur Entscheidung, erhöht die Trefferqualität und steigert die Akzeptanz in der Organisation – weil Empfehlungen, die den Kontext einbeziehen, politisch tragfähig, kulturell anschlussfähig und operativ umsetzbar sind.

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Empirische Studien zeigen, dass Gen-AI bei klar definierten Aufgaben sehr stark performt, während die Qualität ohne sauberes Framing und Kontextprüfung sinken kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Im Kontext entscheidet der Mensch, im Scope liefert die KI.

Fragen & Sinn gehören der Beratung; Output klar umrissener Aufgaben gehört der KI.

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Stehen Sie vor einer Entscheidung, die mehr Klarheit braucht?

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Markt & Kunde:  Wir wollen in einen neuen Markt eintreten – aber wir wissen nicht, wie dort Entscheidungen wirklich getroffen werden.

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Angebot & Value Proposition:
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‍Wachstum im Bestand: Unsere Lösung wird gekauft, aber die Nutzung oder Ausweitung beim Kunden stockt – ohne klaren Grund.
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Organisation & Abstimmung:
Strategie, Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung arbeiten intensiv, aber nicht mehr aus einem gemeinsamen Entscheidungsbild heraus.
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Transformation & Stakeholder:
Wir stehen vor einer größeren Transformation oder Investition und wissen nicht, wie relevante Stakeholder darauf reagieren werden.

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